Der Münchner Unternehmer Roland Kuffler gebietet über eines der größten Gastro-Imperien der Republik mit 45 Betrieben, Catering-Service und 112 Millionen Euro Umsatz. Sein Spatenhaus an der Oper in München oder das Kurhaus in Wiesbaden zählen zu den nobelsten Adressen dieser Städte. Das Weinzelt auf dem Oktoberfest ist ein Treffpunkt der Reichen, Schönen und Mächtigen. Das Branchenblatt Lebensmittelzeitung setzt Kuffler auf Platz 19 im Ranking der größten deutschen Systemgastronomen (http://www.lebensmittelzeitung.net/business/daten-fakten/rankings/Top-30-Systemgastronomie-2013_370.html).
In einem Interview mit der BILD erklärte er das Geheimnis seines Erfolges mal mit einer auf den ersten Blick seltsamen, doch denkwürdigen Weisheit: „Wenn Sie auf Reisen sind und zur Essenszeit an einem Gasthaus das Schild entdecken ,Hier kocht der Chef persönlich’ – fahren Sie weiter.“ Es ist klar, was Kuffler meint. Ein guter Gastronom muss in erster Linie gut rechnen, organisieren, gestalten können – und ja, eben ein guter Gastgeber sein. Aber wenn er nicht zufällig auch noch Koch ist, soll er das Kochen zum eigenen Wohl und dem seiner Gäste bitteschön bleiben lassen.
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